
Ladakh trägt auch den Beinamen „das kleine Tibet“ und das zu Recht. Ladakh wurde im 7. Jahrhundert von den Tibetern erobert. Zur Zeit der tibetischen Eroberung hatte der Buddhismus in Ladakh bereits Fuß gefasst. Die Ladakhis konnten im Gegensatz zu den Tibetern die von den Chinesen unterdrückt werden, auch in der Neuzeit ihren Lebensstil und ihre Religion frei ausüben und in einer recht ursprünglichen Form beibehalten. Bhuddistische Klöster mit großen goldenen Buddha-Figuren sind noch heute lebendige religiöse Begegnungsstätten.
Rituelle Maskentänzen, mystische Gesänge und das tiefe Dröhnen der Hörner und Trompeten ist allgegenwärtiger Bestandteil des klösterlichen Lebens, von dem Sie auf dieser Motorradtour einen Einblick bekommen. Von Padum in Zanskar nach Darcha in Lahoul fahren wir über den neu eröffneten Shingo-la Pass, der uns erstmals auf eine schwindelerregende Höhe von 5091 Metern bringt. Eine Fahrt entlang der ehemaligen Karawanenrouten führt uns über den höchsten befahrbaren Pass der Welt, den 5.600 m hohen Khardung La ins Nubra-Tal und zurück nach Leh.
Diese Motorradtour durch teils rauhe ungewöhnliche Landschaften, mit Blicken auf atemberaubende 6 und 7 Tausender bietet so viel. Dann Zanskar das im langen Winter fast ganz von der Außenwelt abgeschnitten ist, mit grünen Almwiesen und Gletscher ist ein krasser Kontrast dazu . Diese Landschaften, dazu der Besuch kleiner versteckter Klöster macht es zu einem unvergesslichen Motorrad-Urlaub.
Wir fahren die ersten Kilometer auf unseren neuen Enfield Himalayan´s oder, wer die Klassiker bevorzugt auf den Enfield Bullets. Wir Besuchen schöne Kloster und fahren entlang des Indus Flusses. Kurze Einblicke in die Buddhistische Kultur sind natürlich inkludiert!
Eine Fahrt auf kleinen Strassen bringt uns der schroffen aber majestätischen Berglandschaft näher. Die ersten Pässe unserer Reise werden heute erobert. Am Weg nach Alchi machen wir einen Abstecher zur schön in einem Seitental des Indus gelegenen Likir Gompa. Übernachtung in Alchi, berühmt für sein 1000 jähriges Kloster mit gut erhaltenen Fresken.
Nach Besichtigung seines berühmten Klosters, verlassen wir am Morgen Alchi. Am Weg nach Kargil stoppen wir in Lamayuru, um das wohl am spektakulärsten gelegenste Kloster im „Mondtal“ zu besichtigen. Fahrt über den Futo la mit 4108 m, eine spektakuläre und abwechslungsreiche Fahrt. Übernachtung in Kargil.
Wir brechen Früh auf und verlassen den Muslimisch geprägten Ort Kargil Richtung Zanskar. Die Strecke entlang des Nun Kun Massivs mit seinen 7000 m erwartet uns, mit die schönste Bergszenerie Ladakhs. Die Fahrt ins Zanskar Tal, auf der gut erhaltenen Schotterstrasse ist sicher unvergesslich.
Heute führt uns die Route tief in den entlegenen Südosten Ladakhs bis an die Grenze zu Tibet. Unser Ziel ist Hanle, ein abgelegenes Hochplateau auf über 4.500 Metern Höhe, das jahrzehntelang für Besucher gesperrt war. Nun haben wir das Privileg, diese beeindruckende Region zu entdecken.
Hanle ist nicht nur landschaftlich spektakulär mit weiten Ebenen, fernen Bergen und einer fast surrealen Stille, sondern auch wissenschaftlich bedeutend. Hier befindet sich Indiens höchstgelegenes astronomisches Observatorium. Aufgrund der klaren Luft und kaum vorhandener Lichtverschmutzung gilt Hanle als der beste Ort im ganzen Land für Sternenbeobachtung.
Wir bleiben zwei Nächte – genug Zeit, um die Magie dieses Ortes auf uns wirken zu lassen und einen Himmel zu erleben, wie man ihn nur hier auf der Erde sieht.
Heute erwartet uns ein echtes Highlight der Reise. Der Umling La mit über 5.800 Metern der höchste befahrbare Pass der Welt. Bis vor wenigen Jahren war dieser Militärpass für Zivilisten nicht gestattet, doch nun dürfen auch wir diese spektakuläre Strecke erleben.
Langsam und stetig klettern wir mit unseren Motorrädern auf über 5.800 Meter Höhe. Die Landschaft wird stiller, weiter, ursprünglicher. Der Himmel scheint hier näher zu sein, fast so als könne man ihn berühren. Vielleicht liegt es an der Höhe, vielleicht an der Schönheit des Moments, dass wir fast berauscht wirken. Auch unsere Motorräder werden auf dieser Strecke gefordert, meistern die Herausforderung jedoch souverän.
Sofern Straßen- und Genehmigungslage es zulassen, besteht optional die Möglichkeit, die Fahrt in Richtung des abgelegenen Mig La fortzusetzen – eines noch höheren und äußerst selten befahrenen Grenzpasses (abhängig von militärischen Regularien und aktueller Zugänglichkeit).
Ein weiterer Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes – wir überqueren noch einen der “höchsten befahrbaren Pässe der Welt”, zumindest war er es bis die Regierung den früher nur der Armee vorbehaltenen Umling La Pass für alle geöffnet hat. Eine tolle Fahrt ist garantiert, die Straße ist auch gut ausgebaut. Zurück in Leh lassen wir die Motorradreise gemütlich ausklingen.
Flug nach Delhi – abends Heimflug nach Europa
Morgens Flug nach Delhi, wenn es unsere Energie und die Sommerhitze Delhis zulässt noch eine Erkundung Alt und Neu-Delhis bevor es wieder heimwärts geht. Und wer noch Tage anhängen will für den können wir auch zum Beispiel einen Besuch des Taj Mahal´s in Agra organisieren.
| Preis Fahrer/in mit | |
| Enfield Himalayan | 3.340.- |
| Enfield Bullet 500 | 3.340.- |
| Beifahrer/in (Sozia) | 2.840.- |
| Einzelzimmer | 480.- |
Nicht enthalten sind:
Flüge (wir suchen gerne die Passenden)
Ausgaben des persönlichen Bedarfs
Alles was nicht unter Leistungen steht
Die Motorräder sind Haftpflicht und Vollkaskoversichert, die Selbstbeteiligung der Kaskoversicherung beträgt 500.- € pro Motorrad. Sie können die Selbstbeteiligung durch eine Zusatzversicherung zum Preis von 7,90 € pro Miettag ganz ausschließen, bzw. sie wird erstattet. Gleichzeitig erhöht sich die landesüblich niedrige Deckungssumme der Haftpflichtdeckung um 1 Mio. Euro (Zusatzhaftpflicht inklusive).
| Zielflughafen: | Neu Delhi |
| Start / Ende: | Neu Delhi |
| Tour - Highlights: | Delhi, Buddhistische Klöster, die Menschen in Ladakh und Zanskar, die höchsten Pässe der Welt. |
| Tourdauer: | 14 Tage |
| Übernachtungen: | 13 Nächte |
| Rasttage: | 1 Padum (Zanskar) |
| Gesamtkilometer: | ca. 1730 km |
| Mindestalter Fahrer: | 18 |
| Führerschein Klasse: | Internationaler Führerschein in Verbindung mit dem nationalen |
| Tourart: | Straßen Tour mit Schotterpassagen |
| Schwierigkeit: | mittel |
| Kürzeste Etappe: | 90 km |
| Längste Etappe: | 230 km |
| Mindestteilnehmer: | 4 |